Achtsamkeit-basierte Psychotherapie & Beratung

Präsent sein

und und offen für den gegenwärtigen Moment sein

 

Selbstmitgefühl entwickeln

und achtsam sich selbst wahrnehmen lernen

 

Bewusstheit

für eigene körperliche und geistige Vorgänge entwickeln und dadurch entstehende Verhaltensfreiheiten als Chancen nutzen lernen


Achtsame Haltung des Therapeuten

Sowohl die therapeutische Beziehung (Allianz), als auch  die Authentizität des Therapeuten zählen zu den wichtigsten und best belegten Wirkfaktoren einer Psychotherapie. 

 

Weitere wichtige Faktoren und notwendige Eigenschaften eines Therapeuten stellen Empathie, Interesse, präsent sein, Wertschätzung und Akzeptanz dar, die den Therapieprozess positiv beeinflussen. 

 

All diese Faktoren können vor allem auch durch eine achtsame Haltung es Therapeuten gefördert werden.

 

Achtsame Techniken in der Therapie

Das Konzept der Achtsamkeit hat einen großen Einfluss auf die moderne Verhaltenstherapie. Viele Autoren sprechen von einer "Achtsamkeitsrevolution" in der der "dritten Welle". 

 

Zu den achtsamkeitsbasierten Verfahren in der Verhaltenstherapie zählen beispielsweise: 

  • ACT & FAP

Mit den Techniken der Akzeptanz- & Commitment-Therapie (nach Hayes) lernen Patient*Innen einen akzeptierenden und bewussten Umgang mit sich selbst, sowie das setzen und umsetzten von sinn- und wertvollen Zielen.

 

Je besser die Vorgänge im Bewusstsein wahrgenommen und verstand werden, umso mehr wird begreifbar, dass Gefühle und Gedanken relativ sind und aus einer Identifikation (Fusion) mit diesen unangenehmen Gefühlen und Gedanken Leid entstehen kann. Je mehr man im gegenwärtigen Moment verankert ist sowie sich selbst  wahrnehmen und sich und anderen mit Mitgefühl zu begegnen lernt, ums mehr kann Distanz zu eigenen Gefühlen und Gedanken erlebt werden. Dadurch können wieder mehr Handlungsspielraum und neue Verhaltensmuster erarbeitet werden. 

 

"Die Funktional-Analytische Psychotherapie (FAP) ist eine beziehungsfokussierte, prozess- und erlebnisorientierte Verhaltenstherapie, die von den radikal-behavioristischen Prinzipien B.F. Skinners gelei- tet wird. FAP-Therapeuten achten darauf, wie die sozialen und emotionalen Probleme der Klienten im Hier und Jetzt der therapeutischen Begegnung(„in vivo“) in Erscheinung treten.Quelle: N. Schneider, functionalanalyticpsychotherapy.com/wp-content/uploads/FAP-Artikel-.pdf  

  • Focusing

Focusing nenne ich die Zeit, in der man mit etwas ist, das man körperlich spürt, ohne zu wissen was es ist. Was man aber weiß, ist, daß dieses körperliche Gefühl mit irgendetwas im Leben zu tun hat!“ (E. T. Gentlin)

 

Eugen T. Genthin entwickelte in den 70er Jahren in Amerika die Methode des Focusing, in welcher es darum geht, mit Achtsamkeit, Konzentration und gerichteter Aufmerksamkeit Kontakt zum eigenen Körper herzustellen. Es kann sein, das bestimmte Themen und Probleme über eigene bestimmte Körperempfindungen ausgedrückt werden. Eben über diese Körperempfindungen kann man damit in Kontakt treten und diese bearbeiten.

 

  • MBSR & MBCT

MBSR ist eine von Jon Kabat-Zinn entwickelte Methode zur Stress-Reduktion und dessen Wirksamkeit klinisch gezeigt ist. Wichtig in diesem Zusammenhang sind die konsequente und regelmäßige Anwendung von Achtsamkeitsübungen, beispielsweise: Geh- und Sitzmeditiation, Body-Scan (angeleitetes Wahrnehmen des eigenen Körpers), Forest-Bathing, etc.

 

MBCT, die achtsamkeitsbasierte kognitive Verhaltenstherapie stellt eine Weiterentwicklung der MBSR dar und kann vor allem im Zusammenhang mit affektiven Störungsbildern und als Rückfallprohpylaxe eingesetzt werden. Auch hier spielt das regelmäßige und konsequente Umsetzten von täglichen Achtsamkeitsübungen eine wichtige Rolle. Zielt ist es eine flexiblere und akzeptierender Haltung gegenüber eigener Gefühle und Gedanken zu erarbeiten. 

Achtsamkeits-Training

Achtsamkeit ist eine menschliche Bewusstseins-Qualität, die durch eine bestimmte Form der Aufmerksamkeit und Wahrnehmung gekennzeichnet ist und durch eine Aufmerksamkeitsrichtung auf den gegenwärtigen Moment. 

 

Es ist heute wissenschaftlich gut belegt, dass gelebte Achtsamkeit und regelmäßige Achtsamkeitsübungen sehr zur Reduktion von Alltagsstress und -hektik, zu mehr Lebensqualität und persönlichem Wohlbefinden beitragen kann. 


Durch Achtsamkeit in Therapie und Training kann gelernt und erarbeitet werden:

  • mit Themen und Problemen das Alltags besser umgehen zu können (Stressresistenz)
  • emotionale Leidenszustände und Konflikte besser zu bewältigen
  • den Alltag fokussierter und klarer wahrzunehmen und zu erleben
  • Ein klares Verständnis für sich selbst und sein eigenes Leben zu bekommen
  • psychisch-körperliche und Lebens-Belastungssituationen besser zu bewältigen
  • sich selbst und anderen gegenüber mitfühlender und geduldiger zu werden
  • mit Ängsten, depressiven Verstimmungen, Sorgen und Konflikten besser umgehen zu lernen
  • das eigene Selbstbewusstsein, den eigenen Selbstwert und die eigene Selbstbestimmtheit zu stärken
  • Mehr Wohlbefinden, Lebensfreude und innere Stabilität zu entwickeln und die eigene Resilienz zu stärken